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Bewertungserklärung



Soul Doctor - For A Fistful Of Dollars (7/10) - Deutschland - 2005

Genre: Blues / Rock
Label: Frontiers Records
Spielzeit: 40:08
Band homepage: Soul Doctor

Tracklist:

  1. Eatin’ On Me
  2. Best Way To Fade
  3. Under Your Skin
  4. Remember
  5. Where Do We Go
  6. Ten Seconds Of Love
  7. She’s Mine
  8. The Trigger (Goin’ Downhill)
  9. Give Me A Ride (The Ride)
  10. Cheap Down ‘n’ Nasty
Soul Doctor - For A Fistful Of Dollars

Als ich dazu kam, dieses Album in meinen CD-Player einzulegen, suchte ich nach etwas Erholung von der extremen Metal-Szene. Versteht mich nicht falsch, das ist meine Liebe, aber eine kleine Pause hier und da ist gut, und ich selber besitze auch eine Menge anderer Musik. Also habe ich „For A Fistful Of Dollars“ aufgelegt, und es war zum größten Teil genau, was ich brauchte. Das hier ist ein geradliniges, bluesiges, dreckiges Rock’n’Roll-Album, das in diesen Breiten selten zu hören ist.

 

Mit einer Fusion aus Blues Rock, ein wenig Southern Rock und hier und da einer Prise des trashigen Rock, den L.A. GUNS in ihren besten Tagen produzierten, stellt „For A Fistful Of Dollars“ ein seelenvolles und kraftvolles Album dar, das Fans der frühen BLACK CROWES und THE GEORGIA SATELLITES (eine Band, die ich viele Jahre lang geliebt habe) sicherlich gefallen wird. Beginnend mit einer Schlagzeugfolge, die wie ein NIN-Sample klingt, geht „Eatin’ On Me“ anschließend einfach in eine kraftvolle Nummer von bluesigem Slide-Rock über und lässt keinen Zweifel daran, dass sie nicht hier sind, um rumzualbern. Nachdem sie ein paar nette Harmonika- und Akustikgitarren-Einsprengsel eingemischt haben, um den zweiten Track „Best Way To Fade“ einzuleiten, wandelt sich dieser wieder zu einem wirklich coolen Song mit Blues-Breaks im Hintergrund, die dem Song ein nettes Stück Vielschichtigkeit verleihen. Leider kommt das vierte Stück „Remember“ als obligatorische Power-Ballade daher und ist nichts Beachtenswertes, da ihm jegliche Nuancen der anderen Songs auf dem Album fehlen.

 

Der Großteil des Rests von SOUL DOCTORs “For A Fistful Of Dollars”-Reise ist eine Variation dieser Basis aus erdigem Blues und dreckigem Rock’n’Roll. Obwohl der Groove auf diesem Album sich senkt und hebt, könnte das einfach nur die Verschreibung sein, die der, ähmmmm, Doktor angeordnet hat. (Online 6. Mai 2006)

Stephen Rafferty



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