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Bewertungserklärung



Tempesta - Fulltime Joker–Fill The Voids (9/10) - Schweiz - 2006

Genre: Hard Rock
Label: Quam Libet Records
Spielzeit: 40:14
Band homepage: Tempesta

Tracklist:

  1. Fulltime Joker
  2. Stagedive
  3. Ain’t Gonna Tell Ya
  4. Pain
  5. Grow
  6. I’m Back
  7. Do You Understand
  8. The Chosen One
  9. Seeing Ain’t Believing
  10. Bluesman
Tempesta - Fulltime Joker–Fill The Voids

TEMPESTAs zweiter Longplayer “Fulltime Joker – Fill The Voids” ist von einer ganzen Menge 90er METALLICA durchzogen. Es ist nicht schwer den Einfluss zu hören, aber um fair zu bleiben, es klingt etwas polierter, melodiöser und eingängiger und das ist nicht zuletzt aufgrund der exzellenten Hetfield-artigen Vocals von Reto Thalmann. Seine Stimme ist zweifelsohne der Höhepunkt der Scheibe und wird der Band mehr Aufmerksamkeit bringen. Hetfield hat aber nie so gut gesungen und wird es wohl auch nie tun. Beginnend mit dem schieren Metal-Riffing des Titeltracks und dem starken Refrain von „Stagedive“, feuern TEMPESTA auf allen Zylindern. Mit dem ansteckenden OFFSPRING Pop Rock von „Ain’t Gonna Tell Ya“ rütteln sie alles auf, nur um mit einem weiteren massiven Stück Hochqualitäts-Hard Rock „Pain“ loszufeuern. Das infektiöse „Grow“ sollte auf MTV in Heavy Rotation laufen. Eine Art BON JOVI meets THIN LIZZY Classic Rock-Killer. Es gibt auch diesen Country-Touch, der METALLICA hier und da angesteckt hat und nachdem die Schweiz vom Wilden Westen so weit entfernt ist, wie man sich nur vorstellen kann, könnte man sich vorstellen, dass Songs wie “Do You Understand” und “Bluesman” wie ein gerissener Sattelgurt funktionieren würden, aber sie sind unter den besten Tracks des Albums.

 

Die Musik ist einfach, mit Gitarren, Vocals, Drums und Bass und geradlinigem Enthusiasmus. Dem Ganzen mag ein Schuss Eigenständigkeit abgehen, aber mit Thalmann haben TEMPESTA ein wahres Juwel eines Sängers, der sicherlich eine große Zukunft vor sich hat.

 

Wenn nur  “Load” und “Re-Load” so gut wie das hier geklungen hätten.

(Online 7. November 2006)

Chris Doran



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