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Forsaken - Iconoclast (8,5/10) - Malta - 2003

Genre: Doom Metal
Label: Golden Lake Productions
Spielzeit: 34:27
Band homepage: Forsaken

Tracklist:

  1. Where Angels Have Fallen
  2. Via Cruces (The Way Of The Cross)
  3. A Marty'rs Prayer
  4. Wither The Hour
Forsaken - Iconoclast
Die Doom-Band FORSAKEN kommt aus Malta und es gibt sie bereits seit 1990, damals noch unter dem Namen BLIND ALLEY. 1991 wurde dann das erste Demo "Requiem" released. 2 Jahre später kam über das französische Label Arkham Productions eine 7" EP heraus mit dem Titel "Virtues Of Sanctity". Danach stand erst einmal Touren auf dem Plan, allerdings nur in Frankreich und Spanien, um die EP zu promoten.

1996 kam dann über Storm Records das erste volle Album "Evermore" heraus. Leider ist das Album mir völlig unbekannt. Nach einem Beitrag zu einer BLACK SABBATH-Tributescheibe und einem weiteren 3-Track-Promo-Demo unterzeichneten FORSAKEN endlich einen Deal bei dem schottischen Label Golden Lake. Das Ergebnis dieser Connection halte ich hier in meinen Händen: "Iconoclast", die 4-Song EP mit einer Spielzeit von fast 35 Minuten! Und ich kann Euch sagen, hier reifte etwas Erhabenes heran. FORSAKEN spielen Epic-Doom, der von allen Referenzbands des Genres etwas hat.

Man nehme eine gehörige Portion SOLITUDE AETERNUS, eine Prise DOOMSWORD, eine Schippe BLACK SABBATH und eine Schaufel old PARADISE LOST und rühre das Ganze gut durcheinander. Sagen wir mal so, in Punkto Abwechslung stechen FORSAKEN deutlich aus dem Doom-Genre heraus. Bei aller Langsamkeit wird auch mal eine Dame eingesetzt, oder Deathgrowls an wirklich passenden Stellen. Der eigentliche Leadgesang von Leo Stivala ist heroisch beschwörend und verleiht dem Ganzen einen hymnischen Charakter. Die ellenlangen Songs sind ein gefundenes Fressen für alle Epic-Freunde zwischen MANOWAR und CANDLEMASS, nicht nur Zeitlupen-Freaks dürften sich angesprochen fühlen. Bemerkenswerte Songaufbauten, schlüssige Breaks und immer eine magische Atmosphäre schwebt über den Songs!

Bei der nächsten Full-Length, die noch in diesem Jahr folgen soll darf man einen absoluten Hammer erwarten, denn das was hier schon anklingt ist sehr, sehr beeindruckend! Mein Trinkhorn gen Malta! (Online 16. August 2003)

Ralf Henn



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