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Shadows Of Steel - s/t (7,5/10) - Italien - 1997

Genre: Power Metal
Label: Underground Symphony
Spielzeit: 52:33
Band homepage: Shadows Of Steel

Tracklist:

  1. Countdown
  2. Shadows Of Steel >mp3
  3. The Playing Room IV
  4. Journey
  5. Out Of The Darkness
  6. The Island
  7. Storied Windows
  8. Winterland
  9. Days As Lions
  10. Fly Away
  11. Kingdom >mp3
  12. Gone With The Wind
Shadows Of Steel - s/t

Um 1995 herum, sogar schon davor, kam eine Bewegung ins Rollen, die man durchaus als New Wave of Italian Power Metal bezeichnen könnte, und unter anderem Bands wie RHAPSODY, LABYRINTH, PROJECTO und SKYLARK hervorbrachte. Ich habe mich vier Jahre lang sogar dieser neuen Metal-Szene gewidmet. SHADOWS OF STEEL scheinen mehr eine All-Star-Band zu sein, rund um den seltsamen, aber witzigen Wild Steel, der bis heute sein echtes Gesicht nicht gezeigt hat und sich immer hinter einer stählernen Maske verbirgt. Wenn wir also einen schnellen Blick auf die teilnehmenden Musiker werfen, werden Fans des italienischen Power Metal sich gut zurechtfinden: Andrew McPauls an den Keys (LABYRINTH, VISION DIVINE) und Andrea “TOWER” Torricini, am Bass (VISION DIVINE), Frank Andiver, Drums (Ex-LABYRINTH), Olaf Thörsen (Ex-LABYRINTH, VISION DIVINE) und Vic Mazzoni (PROJECTO) an den Gitarren. Auch wenn es für Wild Steel (Andrea de Stefanis) einfach gewesen wäre, einfach die Fähigkeiten und Stile der Bandmitglieder zu nehmen, hat er es geschafft ein paar wirklich interessante Power Metal-Songs zu schreiben. Der funkige Part von „The Playing Room IV” ist ein großartiges Beispiel dafür, mit etwas geslaptem Bass in der Mitte. Sie schmeißen sogar ein paar progressive Elemente hinein (“Journey”, “Out Of The Darkness”).

 

Auch wenn er sich stark bemüht hat ein paar persönliche und originelle Songs zu schreiben, ist es schwer keine LABYRINTH- und PROJECTO-Einflüsse zu hören. Im Prinzip folgen SHADOWS OF STEEL den üblichen Mustern des schnellen Power Metal. Schnelle Double-Bass-Drums und Gitarrensolos gemischt mit brennenden Keyboard-Parts. Was ich am schnellen Power Metal am meisten mag, sind die großen Mitsing-Refrains und SHADOWS OF STEEL liefern eine Menge davon.

 

Was SHADOWS OF STEEL aber anders macht als die übliche Power Metal-Band, ist die Stimme von Wild Steel, die recht schwer einzuordnen ist. Man muss sie wirklich selbst hören, um zu verstehen, was ich meine. Für eine Power Metal-Band denke ich, dass er der perfekte Sänger ist, nicht zu weit weg, allerdings wenn er die hohen Noten in Angriff nimmt (was er oft tut), kann er etwas nervend werden.

 

1997, als dieses Album herauskam, gab es noch nicht so viele Bands, die diese Art des Power Metal spielten, aber heutzutage würde man sie mit einiger Sicherheit recht unoriginell finden. Ich selbst denke immer noch, dass sie eine recht einzigartige Power Metal sind und ich vermisse bei den heutigen italienischen Power Metal-Bands die Frische, die diese Band ursprünglich hatte. SHADOWS OF STEEL sollten häufiger in Power Metal-Credits genannt werden, da sie mit ihrem ersten Album ein Einzigartiges komponiert haben. (Online 11. April 2004)

Mathieu Chamberland



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