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Bewertungserklärung



Black Nasa - Deuce (6,5/10) - USA - 2004

Genre: Stoner Rock
Label: Meteor City
Spielzeit: 33:34
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Shabadoo
  2. Colony
  3. Kamikaze
  4. Light
  5. Thanks Anyway
  6. Hut Nut
  7. Boozer
  8. Talking
  9. Candles
  10. New World
  11. You Be Illin'
Black Nasa - Deuce

Spaciger Stoner Rock mit fetten Riffs ist heute dran. Die Band wurde von Chris Kosnik zusammengestellt, der auch bei THE ATOMIC BITCHWAX war, bei denen bereits Ed Mundell von MONSTER MAGNET spielte.

 

„Colony“ rockt, ist gleichzeitig aber auch recht relaxt dank der spacigen und ruhigen Vibes. Hat auf jeden Fall einen 70er Jahre Vibe. „Kamikaze“ klingt nach bluesiger Slidegitarren Action und hat zudem spacige und psychedelische Gitarrenriffs. „Light“ ist ein weiterer relaxter Track mit einem scharfen Gitarrenvibe. Ich muss dazu sagen, dass diese CD nicht nur vor 70er Fuzz Rock überquillt sondern auch mit noch anderen Einflüssen als Stoner Rock ausgestattet ist. Man kann hören, dass die Jungs gerne Blues und Country mischen und dies macht die CD etwas unvorhersehbar und besser. „Anyway“ ist ein eingängiges Instrumental, das ziemlich rockt. Hier finden sich nicht nur viele Blues Riffs sondern auch eine Harmonika.

 

Die Tracks vermengen jedenfalls eine Unmenge an Stilarten. Was ich zudem mag, ist, dass man nicht nur tiefe Bässe und schmutzige Gitarren geboten bekommt. Sie bieten auch viele Instrumentals an, sie sind aber kurz und süß. Am Ende der CD befindet sich ein Cover des RUN DMC Hits „You Be IIIin“. Ich weiß, klingt seltsam, aber sie tun es und es klingt gar nicht mal schlecht. Der Track ist voller funkiger Basslinien und verrückten Gitarrenriffs, aber das Ganze dauert nur eine Minute und ist nicht schlecht. Ich bin mir sicher, hätten sie das Teil in die Länge gezogen, wär’s nicht so gut gekommen.

 

Diese CD enthält viele spacige und atmosphärische Vibes neben 70er Riffs und Beats und sie ist alles andere als typisch für die Szene, aber dennoch wert, mal angetestet zu werden. (Online 24. Juli 2004)

Joe Florez



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