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Bewertungserklärung



Squash Bowels - Love Songs (7/10) - Polen - 2005

Genre: Grindcore
Label: Lifestage Productions
Spielzeit: 29:59
Band homepage: Squash Bowels

Tracklist:

  1. Dead Field
  2. Grind Standart >mp3
  3. Ungovernable
  4. Syringe With Wit
  5. Searching For The Kill
  6. Stinker Spoiling For A Fight >mp3
  7. More Our Colours
  8. To Flash The Hash…
  9. Ruthless Rabble
  10. Swinish Snout=Liar
  11. Naïve…
  12. Wound Fuck (Gut Cover)
  13. Fuck Instructor
  14. Neuron
  15. Sick Control
Squash Bowels - Love Songs

In meinem Review von AEONs „Bleeding The False“ habe ich meine Bewunderung für die schwedische Metalszene erwähnt. Ich habe nicht vor, das gleiche noch mal zu machen, zumindest nicht in Bezug auf die gleiche Szene. Polen ist ein weiteres Land, das einen endlosen Strom an Qualitätsbands zu haben scheint, die aus dem nichts erscheinen. VADER haben mit ihrem Debütalbum „Ultimate Incantations“ zweifellos ein Wunder für alle angepissten Leute in Polen vollbracht. Es wird gesagt, dass dies das erste polnische Album war, das von einem westlichen Label veröffentlicht wurde. Und für diejenigen von euch, die alle Fakten wollen: Das Plattenlabel, das die Tat vollbrachte, war Earache Records.

 

SQUASH BOWELS spielen eine Art Grindcore, die mich sehr stark an ROTTEN SOUND und NASUM erinnert, mit Schwerpunkt auf ROTTEN SOUND. Wenn ihr also eine dieser Bands mögt, wäre es klug von euch, SQUASH BOWELS ebenso auszutesten. Es ist fast ein gleichmäßiger Strom von Intensität, den wir erlöschen, während wir der Schale von Blut lauschen, die „Love Songs“ genannt wird. Es gibt Breakdowns in schwerere Territorien, aber das Hauptfleisch ist heftiges Grinding, das selten bis gar nicht nachlässt. Ich mag sowohl ROTTEN SOUND als auch NASUM und ich mag ebenso SQUASH BOWELS. Nicht in gleichem Maße, wie ich die zwei anderen Bands mag, aber auch nicht meilenweit dahinter.

 

Ein entscheidender Teil dafür, diese Art Grindcore in Schwung zu bringen, ist die gut gemachte Produktion. Dies ist keine Art von Musik, die sich den old school necro Black Metal-Produktionswerten anpasst. Glücklicherweise sind SQUASH BOWELS nicht auf diese Landmine getreten. Die Produktion gewährleistet, dass die Musik einfach so unerbittlich klingt, wie sie sein soll. Die Balance der Mischung ist superb. Jedem Mitglied der Band wurde darin Raum gegeben: sogar der Bassist kann gehört werden.

 

Vom Text her scheint es vielleicht seltsam, dass ich „Love Songs“ keine höhere Punktzahl gegeben habe. Mein Hauptgrund dafür, dies nicht getan zu haben, ist, weil ich denke, einige der Songs klingen fürchterlich gleich. Ich denke, dass sowohl ROTTEN SOUND als auch NASUM besser in der Lage sind/waren, Songs zu schaffen, die durch all das Grinding in euren Gedanken hängenblieben. Es ist trotzdem noch eine leichte Empfehlung für die Grindheads unter uns. (Online 18. März 2006)

Arve Henriksen



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